Ich bin mittlerweile wirklich regelmäßig Vertretungslehrer für verschiedene Klassen und unterrichte vorwiegend Kunst und Informatik (Word, Umgang mit dem Internet), immer öfter aber auch FLE (Francais langue etrangere) in zwei verschiedenen Einrichtungen von France Terre D'Asile. Daher wurde meine Tätigkeit als Animateur etwas zurückgefahren, was ich aber auch aktiv mitentschieden habe.
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Trotzdem plane ich nächste Woche die ersten sorties mit den Jugendlichen (zB. Besuch des Tour Eiffel, Fahrradtour etc.) und freue mich über die Abwechslung meine Arbeit betreffend. Diese entsteht allerdings oft auch sehr spontan: Dienstag bekam ich die Anweisung vom Chef mit einem Camion vom CAOMIDA verschiedene Regale und Schränke quer durch Paris von einem Foyer zum nächsten zu transportieren. Ich fuhr also morgens anstatt mit dem RER, mit dem Van zur Arbeit - was deutlich langsamer und nervtötender ist, weil die gesamte Périphérique morgens natürlich mit Autos verstopft ist.
Beim Abbiegen, Ein- und Ausladen mitten auf den Boulevards und vor allem in den Kreisverkehren hatte ich anfangs das Gefühl mein Führerschein aus Hilden habe ungefähr genauso viel mit der aktuellen Situation zu tun wie mein Seepferdchenabzeichen, aber ich kam ohne Unfall durch den Tag. Einer meiner französischen Mitarbeiter begleitete mich auf der letzten Strecke weil unser Navi versagte, merkte allerdings erst unterwegs dass er ja aus Toulouse käme und den Weg auch nicht kenne. Da er aber ein super Kerl und einer meiner wenigen männlichen Kollegen ist, habe ich beschlossen nicht zu lachen. :)
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| Feierabend! ;) (Der Roller gehört leider nicht mir) |
Donnerstags gibt es einen festen Termin im Centre Pompidou, wo die jeunes kostenlos mit speziellen Computerprogrammen arbeiten und so individuell ihr Französisch verbessern können. Auch dorthin begleite ich die jeweiligen Klassen, genau wie zu Einschulungstests und in Krankenhäuser. Man könnte sagen, ich bin ein bisschen das Mädchen für alles, und es wäre ein Kompliment. Mit der Polizei von Paris habe ich en revanche diese Woche wieder nur schlechte Erfahrungen gemacht, aber so lange bin ich ja auch noch nicht hier. Ah, und mit dem Friseur hatten Marius und ich ebenfalls jeweils kleine Meinungsverschiedenheiten: Wir kamen beide mit (Fast-)Glatze zurück - Er vom Schwulenfriseur in Marais und ich vom Asifriseur in Boissy..Und das soll die Modehauptstadt sein? Gut, dass uns hier keine Sau kennt, es sieht horrible aus:D
Gerade wurde ich beim Post verfassen vom Feueralarm des Hauses gestört, was Marius und ich natürlich ernst nahmen und woraufhin wir über die Feuertreppe flohen - um unten zu hören "Kommt Fussball gucken, irgendjemand hat wieder geraucht, Moussa (Educ) stellt den Alarm gleich ab"..:D
Was gibt's noch zu sagen?.. Unsere Konten sind finalement eingerichtet und ein AuPairTreffen haben wir auch schon miterlebt.. Außerdem hoffe ich, ab jetzt jeden Samstag genau wie heute Fussball spielen zu gehen um wenigstens ein kleines bisschen Sport zu treiben...Auch ist es nach wie vor nicht einfach für mich meine Kraft einzuteilen, was auch damit zusammen hängt, dass Marius oft super Aktionen plant, bei denen ich nach getaner Arbeit trotzdem noch gerne dabei bin :) schleim schleim
Jetzt wird der leckere (diesmal richtige) Osaft getestet den mein liebster Mitbewohner gekauft hat :D und gemütlich PSG-Montpellier geguckt! Vive le Wohnzimmer ey:D
Liebe Grüße et a bientot,
Jimmy :D

